Nadine Evenboer und Sven Ipers sind die Stadtmeister 2018 – Bericht und Ergebnisse

Nadine Evenboer und Sven Ipers sind die Stadtmeister 2018 – Bericht und Ergebnisse

Nun ist es fast wieder November und die Stadtmeisterschaft 2018 ist schon Geschichte. Mit diesem Beitrag möchte ich einen kurzen Bericht und ein Fazit veröffentlichen.

Kaum wurde unsere Bowlingabteilung im März gegründet, wurden wir von Jens Knippschild auch schon angesprochen, ob der PSV nicht die Ausrichtung der diesjährigen Stadtmeisterschaft übernehmen möchte. Nach kurzen Gesprächen im Abteilungsvorstand wurde schnell klar, WIR MÖCHTEN. Ziel war es in jedem Fall, die Meisterschaft für jedermann attraktiv zu gestalten, um möglichst viele Spieler anzusprechen. So war es uns z.B. ein Anliegen, dass auch schlechter platzierte Mitspieler einen Anreiz haben, am Finale teilzunehmen. Der Vorschlag lautete daher, eine Qualifikation mit anschließender Zwischenrunde und einem Step-Ladder-Finale durchzuführen. Um dem sportlichen Charakter gerecht zu werden, wurde auch über verschiedene Ölbilder diskutiert. Innerhalb kürzester Zeit wurde damit eine, in den Augen des PSV, anspruchsvolle, aber für alle potentiellen Teilnehmer dennoch faire Stadtmeisterschaft geplant und ausgeschrieben.

Leider war die Beteiligung der Oberhausener Bowlingsportvereine eher dürftig. Der PSV meldete 6, die Fortunen 4 Spieler.  Seitens GSV und VBF gab es leider gar keine Meldungen. Hier werden wir für die Zukunft nochmals die persönlichen Gespräche suchen. Im Bereich der Freizeitbowler haben die meisten “Langzeitteilnehmer” auch in diesem Jahr wieder gemeldet, was für uns ein positives Zeichen darstellt.  Es gingen damit also 10 Sport- und 9 Freizeitbowler an den Start.

Zunächst musste jeder Teilnehmer 3 Vorrunden je 6 Spiele als Qualifikation für die Zwischenrunde absolvieren. Mit dem allseits bekannten Ölbild “Beaten Path” hatten einiger Spieler aber doch zu kämpfen. So wurde dieses Pattern in diesem Jahr von Brunswick modifiziert und die Ölmenge erhöht. Hierdurch war dieses Ölmuster anders zu bespielen als gewohnt und forderte von den Teilnehmern viel Konzentration und Anpassung. Besonders hervorzuheben sind hier die Leistungen von Rolf Köster, Florian Hörmann, Sven Ipers und Christoph Heinen, die allesamt über die 18 Vorrundenspiele einen Schnitt von knapp bis deutlich über 200 Schnitt erzielten. Aber auch Uwe Kempkes und Thorsten Evenboer spielten deutlich über 190 Schnitt.

Am vergangenen Sonntag ging es dann für die jeweils besten 8 Sport- und Freizeitbowler in die Zwischenrunde auf dem Ölbild “Great Wall of China”. Hier wurden nochmals 4 Spiele durchgeführt, nach denen sich die jeweils besten 4 Sportler für das Finale qualifizierten. Eine herausragende Leistung zeigte Nadine Evenboer in der Klasse Sport. Sie erzielte im zweiten Spiel 279 Pins und erspielte sich einen Nettoschnitt von 201 Pins. Die weiteren Qualifikanten lauteten Rolf Köster (208,75), Thorsten Evenboer (198,0) und Karl-Heinz Bickmann (190,5). Norman Evenboer scheiterte trotz der 244 Pins im 4. Spiel mit nur 2 Pins an der Finalteilnahme. Bei den Freizeitbowlern erspielte sich auch Sven Ipers wieder eine klasse Serie mit einem Schnitt von 210,75. Die weiteren Finalisten lauteten Uwe Kempkes (193,5), Petra Müller (183,75 inkl. HDC) und Gaby Kempkes (183,25 inkl. HDC).

Das Step-Ladder-Finale war für einige Spieler eine ganz neue Erfahrung. Bekannt ist es unter anderem aus der amerikanischen Profiliga. Da sich bei der Stadtmeisterschaft 4 Spieler für das Finale qualifizierten, lautete das erste Spiel: 3. der Zwischenrunde gegen 4. der Zwischenrunde. Der besser qualifizierte Spieler entscheidet zunächst, ob er selber oder der Gegner auf der linken Bahn den 1. Frame vorlegt. Danach spielt der andere Spieler einen Frame auf der rechten und einen Frame auf der linken Bahn. So geht es dann bis zum Ende des Spiels weiter.

Die erste Begegnung lautete bei den Sportbowlern Thorsten Evenboer gegen Karl-Heinz Bickmann. Dieses Spiel war genauso spannend wie die Begegnung Petra Müller gegen Gaby Kempkes bei den Freizeitbowlern. Es blieb spannend bis zum letzten Frame. Letztendlich setzten sich Karl-Heinz und Gaby mit jeweils 3 Pins Vorsprung gegen ihre Kontrahenten durch und gingen als Sieger in das nächste Spiel. Thorsten und Petra belegten damit Platz 4.

Im zweiten Spiel trafen die Sieger nun auf die zweitplatzierten der jeweiligen Klasse. Während sich Karl-Heinz auch in diesem Spiel deutlich und verdient gegen seinen Gegner Rolf Köster durchsetzen konnte (234:161), verlor Gaby nun das Spiel gegen Uwe Kempkes (174:200). Die Bronzemedaille ging damit an Rolf und Gaby.

Die Endspiele lauteten somit also Nadine Evenboer gegen Karl-Heinz Bickmann und Sven Ipers gegen Uwe Kempkes. Während es bei den Sportbowlern für Nadine anfangs nicht so recht klappen wollte, kämpfte sie sich nach und nach ins Spiel zurück und besiegte Karl-Heinz deutlich mit 198:154. Der Sieg ging damit an eine PSV Spielerin die dafür gebührend gefeiert wurde. Bei den Freizeitbowlern war das Endspiel noch spannender. Trotz schöner Gassen blieben bei beiden Spielern gern mal der ein oder andere Pin stehen. Am Ende konnte sich Sven allerdings mit 203:187 Pins gegen Uwe durchsetzen und errang nach einer herausragenden Meisterschaft verdient den 1. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Platzierten. Die Meisterschaft hat uns, seitens des Orga-Teams des PSV, viel Spaß gemacht. Wenn vielleicht auch nicht immer alles Rund lief, haben wir doch viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Vielen Spielern gefiel der diesjährige Modus sehr gut, sodass wir diesen in Zukunft vielleicht wieder auswählen werden.

Einen besonderen Dank möchte ich dem Team von Knippi’s Bowling Palace, vor allem den beiden Technikern Tim und Tilo, für die Unterstützung bei der Durchführung der Spiele aussprechen.

Siegerfotos

Klasse Sport v.l.: Nadine Evenboer (1.), Karl-Heinz Bickmann (2.), Rolf Köster (3.), Thorsten Evenboer (4.)

 

Klasse Freizeit v.l.: Sven Ipers (1.), Uwe Kempkes (2.), Gaby Kempkes (3.), Petra Müller (4.)

 

Alle Finalisten der Stadtmeisterschaft 2018

Ergebnisse